Saxonia entscheidet 5 Satz Krimi gegen TV Gladbeck für sich

Volleyball

Dass die Partie gegen den TV Gladbeck spannend werden könnte, war bereits im Vorfeld erwartet worden. Beide Mannschaften kennen sich noch aus der gemeinsamen Regionalliga-Zeit vor zwei Jahren. Während Gladbeck mittlerweile seine zweite Saison in der 3. Liga bestreitet, ist Saxonia in dieser Spielzeit neu dazugekommen. Auf dem Feld zeigte sich schnell: Beide Teams begegnen sich weiterhin auf Augenhöhe.Saxonia fand gut in die Partie und zeigte im ersten Satz eine stabile Leistung. Trotz einiger Aufschlagfehler gelang es, den Vorsprung zu behaupten und den Durchgang für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz änderte sich das Bild. Die Eigenfehler nahmen zu und besonders im Angriff fehlten zunehmend die variablen Lösungen gegen eine gut organisierte Gladbecker Defensive. Die Gäste nutzten ihre Chancen und glichen nach Sätzen aus.Im dritten Durchgang fand Saxonia wieder besser ins eigene Spiel. Es entwickelte sich ein intensives Duell mit zahlreichen langen und teilweise spektakulären Rallyes. Diesmal gelang es den Münsteranerinnen, ihre eigenen Stärken konsequenter auszuspielen und sich den Satz zu sichern.Auch im vierten Durchgang bekamen die Zuschauer viele umkämpfte Ballwechsel zu sehen. Allerdings bereitete insbesondere die starke Gladbecker Block-Abwehr Saxonia zunehmend Probleme. Im Angriff fehlte zu häufig die passende Lösung, sodass Gladbeck erneut ausgleichen konnte und die Entscheidung im fünften Satz fallen musste.Im Tiebreak erhöhte Saxonia noch einmal den Aufschlagdruck und agierte mit taktisch klugen Bällen. Auch der ein oder andere Aufstellungsfehler der Gäste spielte den Münsteranerinnen in die Karten. Dennoch blieb der Satz bis zum Ende eng. Mit viel Nervenstärke, Kampfgeist und Selbstvertrauen gelang es Saxonia schließlich, den entscheidenden Durchgang und damit das Spiel für sich zu entscheiden.Damit sichert sich die Mannschaft wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten in der Tabelle. Mindestens genauso wertvoll ist jedoch die Erkenntnis, auch in einem engen und umkämpften Spiel über fünf Sätze die Nerven behalten zu können. Dieses Selbstvertrauen soll nun mit in die kommenden Aufgaben genommen werden.Ein großer Dank geht erneut an die Fans, die für eine fantastische Stimmung in der Halle sorgten und die Mannschaft gerade in den entscheidenden Phasen lautstark unterstützten.Nach diesem Volleyball-Krimi richtet sich der Blick nun auf die nächste Aufgabe in der kommenden Woche.